Presseartikel über das AllgäuSternHotel

in Sonthofen in Bayern

Berliner Schriftstellerin nimmt in Sonthofen ersten Sebald-Preis entgegen 24.05.2022

„Die Erinnerung ist etwas, an dem ständig gewoben wird. Alles, was man also sieht und hört und denkt und riecht, ist wie ein Faden in diesem gewebten Erinnerungstuch.“ Solche Sätze charakterisieren Olga. Olga ist eine Figur aus „Rombo“, dem neuen Roman von Esther Kinsky, einer Schriftstellerin, die für ihre Übersetzungen und ihre Literatur seit dem Jahr 2000 Preise und Auszeichnungen nur so sammelt. Einer der jüngsten in der langen Liste ist der erstmals vergebene W. G. Sebald-Preis. Ihn, der nach dem 1944 in Wertach geborenen und 2001 in seiner Wahlheimat England verstorbenen Schriftsteller W. G. Sebald benannt ist, hat die in Berlin lebende und 1956 im Bergischen Land geborene Autorin jetzt im Sonthofer AllgäuSternHotel entgegengenommen.

Dabei liest sie auch aus jenem Text, der ihr den Preis einbrachte und der Teil ihres neuen Romans ist: „Kalkstein“. Er führt in das Jahr 1976 zurück, als ein schweres Erdbeben das Friaul erschüttert: Fast tausend Menschen sterben, 45.000 Menschen verlieren ihre Häuser oder Wohnungen. Welche Spuren die Katastrophe im Leben der Überlebenden hinterlassen hat, das schildert Esther Kinsky in ihrem Roman anhand von sieben Bewohnerinnen und Bewohnern eines abgelegenen Bergdorfs. Und schon der kurze Ausschnitt, den sie in Sonthofen vorträgt, offenbart die Dramaturgie des Textes: In kleinen Bruchstücken bildet er ein Mosaik von Katastrophe und Zerstörung.

Ein Text mit Verführungskraft

Dabei habe der Text in seiner Kombination aus Distanz und Nähe zu den Ereignissen und Figuren eine „Verführungskraft entwickelt“, erklärt Laudator Professor Dr. Jürgen Ritte von der Universität Sorbonne Nouvelle in Paris, „der wir bald erlegen sind“. Jürgen Ritte, dessen Laudation an diesem Abend – aus privaten Gründen – nur als Videoeinspielung zu erleben ist, war Mitglied der Jury, die sich aus fünf Personen zusammensetzte, darunter Dr. Kay Wolfinger von der Ludwig-Maximilians-Universität. Der Sonthofer erläutert an diesem Abend, wie sich die Jury durch die 900 eingereichten Beiträge kämpfte, und unterhält sich mit der Preisträgerin über ihre Arbeit, die Beteiligung an dieser Preis-Ausschreibung und W. G. Sebald.

Anschreiben gegen Vergessen und Verschwinden

Wie kam es dazu, dass sich eine renommierte Autorin wie sie überhaupt an der Ausschreibung beteiligte?, fragte Wolfinger: Der Suhrkamp-Verlag habe seine Autoren dreimal dazu aufgefordert, sich um diesen Preis zu bewerben, erklärte Esther Kinsky. Mit Sebald teile sie die Zuneigung zur Landschaft, das Anschreiben gegen Vergessen und Verschwinden, die Begeisterung für die Küste von Sussex, der Sebald in seinem Buch „Die Ringe des Saturn“ ein literarisches Denkmal gesetzt habe. An einem anderen Sebald-Werk allerdings sei sie gescheitert, bekennt Esther Kinsky, dem Roman „Austerlitz“. Außerdem schätzen Autoren es wenig, mit anderen verglichen zu werden.

Improvisationen

In der Tat pflegt Esther Kinsky einen gänzlich anderen Sprachstil als Sebald. Sie bevorzugt kurze, prägnante Sätze. Allerdings fügen diese sich nicht zu einer linearen Erzählung, sondern mäandern wie bei Sebald scheinbar spontan von Gedanke zu Gedanke. So entsteht der Eindruck einer Improvisation. Improvisiert aus dem Augenblick ist auch die musikalische Begleitung dieser Feierstunde, für die das Oberallgäuer Duo Anim mit Anja Heinz-Civelek und Achim Rinderle sorgt.

Berliner Schriftstellerin nimmt in Sonthofen ersten Sebald-Preis entgegen - Nachrichten aus Immenstadt - Allgäuer Zeitung (allgaeuer-zeitung.de)  

Internationale Konferenz im AllgäuSternHotel: Nachhaltiger Tourismus in den Alpen: Eine Herausforderung (ohne Alternative)08.06.2016

Die Bundesrepublik Deutschland hat im November 2014 für zwei Jahre den Vorsitz der Alpenkonvention übernommen, den die Bundesregierung zusammen mit dem Freistaat Bayern gestaltet. Die in der Alpenkonvention geforderte ganzheitliche Politik zur Gewährleistung des Schutzes und gleichermaßen einer nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum steht im Mittelpunkt der Aktivitäten des Vorsitzes. Deutschland widmet dabei der Politik des "Nachhaltigen Wirtschaftens im Alpenraum", auch unter dem Blickwinkel des Tourismus, besondere Aufmerksamkeit.

Um Fragen der praktischen Umsetzung zu diskutieren, organisiert die deutsche Präsidentschaft der Alpenkonvention zusammen mit dem Freistaat Bayern diese internationale Konferenz. Die Konferenz richtet sich an Menschen, die im Tourismus tätig oder an touristischen Themen interessiert sind und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aller politischen Ebenen, die vor der Herausforderung stehen, den Tourismus in den Alpen nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten.

Mehrere thematische Podiumsdiskussionen im Sinne eines interaktiven "Marktes der Initiativen und Möglichkeiten" bieten den Teilnehmern spannende Einblicke und Hintergrundwissen, wie touristische Entwicklung und Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes der Alpen und ihrer Bevölkerung miteinander vereinbart werden kann.

Gerd Anthoff liest Oskar Maria Graf29.02.2016

Der Adolph-Grimme-Preisträger und bekannte Bayerische Staatsschauspieler Gerd Anthoff las am 21. Februar 2016 heitere und nachdenkliche Texte des wohl bedeutendsten bayerischen Dichters des 20. Jahrhunderts. Die aus ganz Deutschland in das AllgäuSternHotel zu einem weiteren Forum für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur geladenen Gäste waren von der Lesung begeistert. Sie erlebten Oskar Maria Graf als bayerischen Lausbuben und als aufrechten Schriftsteller, der sich in seinem schriftstellerischen Schaffen der NS-Diktatur nicht beugte.

Mit seiner unnachahmlichen, bayerischen Sprache und seiner überragenden, szenischen Schauspielkunst brachte Gerd Anthoff seinem Publikum Oskar Maria Graf in einer für viele bislang unbekannten Weise nahe.

Mit dieser Forumsveranstaltung überzeugte das AllgäuSternHotel erneut seine Gäste von der Bandbreite seines kulinarischen Könnens bis zu seinem Angebot einer kulturellen Vielfalt.

AllgäuSternHotel: Vorreiter in Aus- und Weiterbildung03.09.2015

Die UniCredit Group führt zum 11. Mal ihr viertägiges Seminar „First Steps“ im AllgäuSternHotel in Sonthofen durch

Sämtliche Wirtschaftsforschungsinstitute, alle politisch relevanten Gruppen und die Tarifvertragsparteien sind sich einig, dass eine der wesentlichen Zukunftsaufgaben für eine prosperierende Wirtschaft die Bildung und die Ausbildung der nächsten Generationen sein wird.

Dies gilt für alle Branchen und Sektoren, ob Industrie, Handwerk, Handel oder Dienstleistung.

Die UniCredit Group hat die Zeichen der Zeit bereits vor Jahren erkannt und als erste Bank Deutschlands in Kooperation mit dem AllgäuSternHotel die „First Steps“ für ihre Auszubildenden im Jahre 2005 ins Leben gerufen und führt diese ununterbrochen im 11. Jahr im AllgäuSternHotel durch.

In diesen Tagen nehmen an dem von internationalen Managern der UniCredit Group betreuten Seminar wieder mehr als 40 Auszubildende aus Österreich und über 200 aus Deutschland teil.

Jahrgangsbeste aus dem AllgäuSternHotel31.07.2015

Die soeben beendeten Abschlussprüfungen der Staatlichen Berufsschule in Immenstadt für den Gastronomiebereich erfüllen das AllgäuSternHotel mit besonderem Stolz. Tamara Weiß, Koch-Auszubildende im AllgäuSternHotel, ist es gelungen, die praktische Prüfung als Jahrgangsbeste abzuschließen. Die intensive Betreuung der Küchenausbildung unter Leitung von Henriette Hamm, Albert Barth, Benedikt Blanz und Pirmin Guggemos zahlte sich aus. Das Menü überzeugte die Prüfungskommission.

http://www.kreisbote.de/lokales/sonthofen/abschlussfeier-berufsschule-immenstadt-5314828.html

TRIO ALBA gastiert im AllgäuSternHotel02.01.2015

Jugendliche Frische, Leidenschaft auf der Bühne und spielerische Qualität, die auf profunder Kenntnis von Klanggestaltung und kammermusikalischen Strukturen basiert. So lässt sich die musikalische Dreieinigkeit beschreiben, die seit 2008 als TRIO ALBA zu hören ist.

Gewachsen und entwickelt bei weltweiten Auftritten in kleinen und großen Konzertsälen, bei preisgekrönten CD-Produktionen sowie in einem intensiven Kammermusikstudium ander Musikuniversität Graz. Dort haben sich die drei nämlich zum gemeinsamen Musizieren gefunden: die deutsche Geigerin Livia Sellin, der österreichisch-italienische Cellist Philipp Comploi und die chinesische Pianistin Chengcheng Zhao.

Mit der Gründung begann das Ensemble das gemeinsame Master-Studium bei Prof. Chia Chou, Pianist des Trio Parnassus. Bereits ein Jahr später führten erste Konzerte die drei nach Shanghai und ins National Centre for the Performing Arts in Peking. Es folgten Einladungen zu Festivals und Kammermusikreihen in Italien, Österreich, Deutschland und Südamerika, etwa zum Festival Badia Musica in Italien und zu Gidon Kremers Kammermusikfest in Lockenhaus in Österreich. Im Rahmen einer zweiwöchigen Konzertreise durch Argentinien debütierte das Trio unter anderem vor 2000 Zuhörerinnen und Zuhörern im Teatro Gran Rex in Buenos Aires.

Nachhoaltigen Erfolg verschaffte sich das Ensemble durch die Finalteilnahme beim Internationalen Wettbewerb Schubert und die Musik der Moderne im Februar 2012. Der Bühnenauftritt brachte dem Trio große Sympathie bei Fachleuten und Publikum ein und ließ das Interesse der Öffentlichkeit schlagartig wachsen.

In der Folge debütierte das Trio bei arrivierten Konzertreihen im Musikverein Graz und im Wiener Konzerthaus. Bald darauf erschien die erste CD beim renommierten Klassik-Label Musikproduktion Dabringhaus und Grimm (MDG): Die Einspielung mit den Klaviertrios von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde kurz nach dem Erscheinen mit dem Pasticcio-Preis des österreichischen Klassiksenders Ö 1 ausgezeichnet.

Das AllgäuSternHotel freut sich, das TRIO ALBA auch im Jahr 2015 wieder begrüßen zu dürfen.

Kulturwochenende im AllgäuSternHotel 03.11.2014

Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Forums für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur fand am 01. und 02. November 2014 im AllgäuSternHotel eine hochkarätige Kulturveranstaltung statt. Am Samstag, den 01. November konnten geladene Gäste im Rahmen einer „literarischen Gourmetreise“ Lieblingsspeisen von Martin Walser, Thomas Bernhard, Heinrich Heine, Friedrich von Schiller, Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt und Thomas Mann genießen.

Am Sonntag, den 02. November 2014 lasen die beiden Ensemblemitglieder der Münchener Kammerspiele, Stefan Hunstein und Stefan Merki, den Briefwechsel der beiden Schriftsteller Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt, den der Kulturhistoriker Hans Mayer als „eines der großen literarhistorischen Dokumente dieses Jahrhunderts“ bezeichnet.

Im literarischen Vermächtnis Friedrich Dürrenmatts an Max Frisch vom 11. Mai 1986 steht:

"Lieber Max,
es war für Dich einst ein Problem, dass ich zehn Jahre jünger bin als Du. Das spielt jetzt keine Rolle. Unserer beider Rutschbahn, im Nichts endend, die wir noch hinunterzuschlittern haben, ist ungefähr gleich lang."

Ausbildung auf höchstem Niveau10.09.2014

Sämtliche Wirtschaftsforschungsinstitute, alle politisch relevanten Gruppen und die Tarifvertragsparteien sind sich einig, dass eine der wesentlichen Zukunftsaufgaben für eine prosperierende Wirtschaft die Bildung und die Ausbildung der nächsten Generationen sein wird.

Dies gilt für alle Branchen und Sektoren, ob Handwerk, Handel oder Dienstleistung. Von ganz besonderer Relevanz ist dies für die Herausforderungen, vor denen die Banken im Rahmen der Beratung ihrer Privat- und Firmenkunden stehen.
Die UniCredit Group hat die Zeichen der Zeit bereits vor Jahren erkannt und als erste Bank Deutschlands in Kooperation mit dem AllgäuSternHotel im Jahre 2005 und ununterbrochen im zehnten Jahr die „First Steps“ ins Leben gerufen.

Im Rahmen dieser fast einwöchigen Schulung lernen sich alle Auszubildenden und Dual-Studierenden Deutschlands sowie ein ausgewählter Kreis der Tochter Bank Austria kennen. In beratender Betreuung werden sie von rund 20 Consultants auf den Beruf des Bankers in all seinen Facetten vorbereitet. Das Gemeinschaftserlebnis der Auszubildenden sowie der Dual-Studierenden ist ein erster, unvergessener Meilenstein in der Karriere eines jeden einzelnen.

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